Kinderbuch-News:
Fridolin Fliegenpilz erobert das Fichtelgebirge

Alles andere, als ein gewöhnlicher Pilz

Am ersten August-Wochenende erschien das inzwischen dritte Buch des Ebnather Autoren Andi Fachtan über „Verlag Heinz Späthling“ (Weißenstadt). Nach einem Ausflug in die Erwachsenenunterhaltung mit der apokalyptischen Komödie „Oma vs Evil“ entstand nun mit „Fridolin Fliegenpilz“ wieder ein waschechtes Kinderbuch-Abenteuer.

Im Buch geht es um Fridolin, den Fliegenpilz. Der mochte es am liebsten ruhig und bescheiden auf seiner abgelegenen Waldlichtung im Naturpark Steinwald. Als aber eines Tages sein Freund von einem Riesen entführt wird, beginnt eine lustige Reise. Die bringt auch nicht nur Kinder zum Schmunzeln, denn der kleine Pilz hat ungeahnte Fähigkeiten.

Künstliche Intelligenz im Kinderbuch

Die Geschichte spielt also, wie auch im Vorgängerwerk „Großes blaues Bärenwort“ hier in der Umgebung. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit bei „Fridolin Fliegenpilz“ – denn es zeigt was entstehen kann, wenn kreative Künstler und Künstliche Intelligenz (KI) zusammenarbeiten. Ein Teil der Bilder im Buch entstanden nach Vorgaben des Autors mit entsprechenden Werkzeugen.

Der wollte diesmal bewusst weg von Handzeichnungen und hin zu digitalen Cartoonbildern. Doch anstatt diese kostenintensiv in s.g. Renderprogrammen umzusetzen, nutze er KI-Techniken.
„Man kann sich das so vorstellen, dass man eine textliche Beschreibung zusammen mit ein paar technischen Parametern vorgibt und erhält am Ende ein Bild daraus“, erklärt Andi Fachtan. „Das braucht das zwar oft viele Versuche, doch irgendwann nähert man sich an. Die Details und Kompositionen erfolgen dann wieder per Hand am Computer.“

Die Geschichte kam dagegen komplett ohne Computerhilfe aus und entstand ganz altmodisch im Urlaub am Meer mit Block und Stift.

„Fridolin Fliegenpilz“ ist seit 5. August hier und überall im Handel erhältlich (ISBN: 978-3-910645-10-3).

fridolin fliegenpilz - andi und heinz
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